Alter Friedhof mit Idstedt-Löwe

Der Idstedt-Löwe, 1862 aufgestellt als dänisches Siegesdenkmal auf dem Alten Friedhof in Flensburg, wurde zum Symbol für das deutsch-dänische Gegeneinander. Nach Umwegen über Berlin und Kopenhagen seit 2011 wieder an seinen ursprünglichen Standort, mahnt er nun an ein friedliches Miteinander zwischen Dänen und Deutschen.
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Flensborg Avis

Die dänische Zeitung wurde bereits 1869 gegründet. Während der Abstimmung 1920, in der Zeit davor und bis Mitte der 1950er Jahre war sie ein unbedingter Fürsprecher für die Eingliederung Flensburgs ins Dänische Königreich. Die Zeitung versteht sich als Stimme der dänischen Minderheit im Norden Schleswig-Holsteins.
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Deutsches Haus

Das Deutsche Haus wurde den Flensburgern vom Deutschen Reich als „Reichsdank für deutsche Treue“ „geschenkt“. Denn diese hatten sich bei der Abstimmung 1920 mehrheitlich für ihr Verbleiben im Deutschen Reich entschieden.
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Polizeigebäude

Während der Volksabstimmung 1920 amtierte im Gebäude der heutigen Polizeidirektion die „Internationale Kommission (CIS)“. In der NS-Zeit befanden sich hier Polizei und Gestapo. Am 23. Mai 1945 wurde im Innenhof die verhaftete letzte Reichsregierung der Presse vorgeführt.
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Duborg-Skolen

Nachdem es nach dem Ersten Weltkrieg wieder möglich wurde, auf Dänisch zu unterrichten, entstand im Mai 1920 der Wunsch, eine dänische Privatschule in Flensburg zu gründen. Kurz darauf wurde die zukünftige Duborg-Skolen in der Marienstraße in Flensburg als Realschule errichtet.
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Dänisches General-Konsulat

Das wenige Monate nach der Abstimmung 1920 in Flensburg angesiedelte Dänische Konsulat, heute Generalkonsulat, ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Bewahrung und Verbesserung der Rechte der dänischen Minderheit im Norden Schleswig-Holsteins, aber auch für die deutsche „Mehrheitsbevölkerung“.
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Flensborg Hus

Das Flensborghus hat eine wechselvolle Geschichte. Erbaut aus den Trümmern der Duburg dient es heute den Institutionen der dänischen Minderheit als Sitz. Hier fanden jedoch auch während der Nazizeit bis 1937 jüdische Gottesdienste statt, die woanders schon nicht mehr möglich waren.
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Grenzstein Nr. 1

Nach der Abstimmung 1920 wurde zwischen Dänemark und Deutschland eine Grenze auf der Grundlage der Selbstbestimmung der Völker gezogen. Mit dem Entscheidungsvorrang der Betroffenen überwand man hier die früheren rein historisch- oder machtpolitisch motivierten Grenzziehungen.
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Knudsborg Munketoft

Die Knudsgilde bestimmte lange Zeit das wirtschaftliche Leben in Flensburg. Ihren heutigen Sitz hat sie in der Gaststätte „Knudsborg“ im Munketoft 33. Sie zelebriert alljährlich einen Umzug zum Flensburger Rathaus, um ihre Verbundenheit mit der Stadt zu zeigen. Prinz Joachim aus Dänemark ist Ehrenbruder.
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Nordertor

Das ca. 1595 entstandene Nordertor entwickelte sich im facettenreichen Abstimmungskampf 1920 zum bildhaften Symbol für Flensburg mit seinen hier fast 40.000 stimmberechtigten Frauen und Männern.
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Dansk Centralbibliotek

Die Dänische Zentralbibliothek ist ein wichtiges Kultur- und Bildungszentrum in der Region. Sie stellt für die dänische Minderheit auf deutscher Seite vorwiegend dänischsprachige Literatur aller Gattungen bereit. Wer sich für dänische Kultur interessiert, kommt an ihr nicht vorbei.
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Helligåndkirken

Die 1386 erbaute Kirche dient heute der dänischsprachigen evangelisch-lutherischen Gemeinde (ca. 6500 Mitglieder) als Hauptkirche. Längst feiert man gemeinsam Veranstaltungen mit anderen Gemeinden, wie das 150-jährige Jubiläum der St. Marien-Gemeinde 2014. Das war nicht immer so.
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Gut Jägerslust

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, beschloss Alexander Wolff, Besitzer des Gutes Jägerslust, die Gründung eines Auswandererlehrguts für junge Juden. Bis zur Pogromnacht am 9./10. November 1938 hielten er, seine Familie und Mitarbeiter durch. Dann mussten sie fliehen.
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Marineschule Mürwik

Heute beeindruckt das „Rote Schloss“ am östlichen Fördehang viele Besucher Flensburgs. Und zum Tag des offenen Denkmals lohnt tatsächlich ein Besuch der 1907 bis 1910 erbauten Marineschule. Denn sie war involviert in maßgebliche politische Ereignisse der letzten 100 Jahre.
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SBV-Sitz 360°

Am Ende des Zweiten Weltkrieges kamen Zehntausende Ost-Flüchtlinge und -Vertriebene nach Flensburg. Die Einwohnerzahl stieg von ca. 60.000 auf über 100.000 Menschen – innerhalb weniger Monate. Willi Sander, selbst Vertriebener, ergriff 1949 die Initiative gegen Barackenleben und Wohnungsmangel und gründete den „Selbsthilfebauverein“ SBV.
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Exe

Auf dem Exerzierplatz (Exe) schlugen in der Nacht des 30. Mai 1933 meterhohe Flammen in den Himmel, „in denen Bücher, Schriften, Transparente und kommunistische Fahnen zu Staub und Asche wurden“ (Flensburger Nachrichten). Es war die von dem NS-Regime durchgeführte Bücherverbrennung in Flensburg.
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Zigeunerlager im Steinfelder Weg

Auch Roma und Sinti wurden während der NS-Diktatur verfolgt und ermordet. In Flensburg mussten sie unter unmenschlichen Bedingungen in einem Zwangslager hausen. In der Norderstraße 104 erinnert eine Gedenktafel an Mitglieder der Familie Weiß, die hier vor der Lagerzeit wohnte.
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Asmus-Jepsen-Weg

Noch während der letzten Monate des Zweiten Weltkrieges, sogar nach Kriegsende, starben durch Standgerichte unzählige Personen, auch Deserteure. Für dies hatte Admiral Dönitz angekündigt: „Fahnenflucht kostet den Kopf.“ So traf es auch den 24-jährigen Kapitänleutnant Asmus Jepsen.
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Altes Rathaus

Im Rathaus Am Holm 7 galt es nach dem Zweiten Weltkrieg, demokratische Strukturen aufzubauen. Die britischen Alliierten bestimmten einen dänischen Kaufmann zum Oberbürgermeister, der Alt- und Neu-Flensburger zu einen suchte.
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AWO Integrationscenter

Fast 20000 Menschen mit Migrationshintergrund aus über 130 Nationen, inkl. etwa 700 Asylsuchende und rund 170 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, wohnten Ende 2015 in Flensburg Das AWO Integrations-Center ist eine der Institutionen, die sich für all diese (Neu)Flensburger einsetzt.
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Bahnhof

In den 1920er Jahren war das schnellste Verkehrsmittel in Schleswig-Holstein und Dänemark die Eisenbahn. Vor und während der Abstimmung 1920 waren es demzufolge Züge und Bahnhöfe (neben Dampfern), die für die Mobilisierung der Abstimmungsberechtigten zu den Wahlurnen eine wichtige Rolle spielten.
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NDR-Studio

Der NWDR und einer seiner Nachfolger, der NDR, berichteten nach dem Zweiten Weltkrieg über die beidseits der Grenze lebenden Minderheiten und deren Bedürfnisse und Forderungen. Dafür sendeten sie live vor Ort und gestalteten eigene Sendungen zum Beispiel für die deutsche Minderheit in Dänemark.
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