Filtern nach

Filter by

Filtrer efter

Ihr Beitragsort
Your entry places
Jeres indrejse sted
Einkaufsladen „RITA“
Einkaufsladen „RITA“
Einkaufsladen „RITA“
Idstedt-Löwe
Idstedt-Löwe
Idstedt-Löwe
Flensborg Avis
Flensborg Avis
Flensborg Avis
Deutsches Haus
Deutsches Haus
Deutsches Haus
Polizeigebäude
Polizeigebäude
Polizeigebäude
Duborg-Skolen
Duborg-Skolen
Duborg-Skolen
Dänisches General-Konsulat
Dänisches General-Konsulat
Dänisches General-Konsulat
Flensborg Hus
Flensborg Hus
Flensborg Hus
Grenzstein Nr. 1
Grenzstein Nr. 1
Grenzstein Nr. 1
Knudsborg Munketoft
Knudsborg Munketoft
Knudsborg Munketoft
Nordertor
Nordertor
Nordertor
Dansk Centralbibliotek
Dansk Centralbibliotek
Dansk Centralbibliotek
Helligåndkirken
Helligåndkirken
Helligåndkirken
Gut Jägerslust
Gut Jägerslust
Gut Jägerslust
Marineschule Mürwik
Marineschule Mürwik
Marineschule Mürwik
SBV-Sitz 360°
SBV-Sitz 360°
SBV-Sitz 360°
Exe
Exe
Exe
Zigeunerlager im Steinfelder Weg
Zigeunerlager im Steinfelder Weg
Zigeunerlager im Steinfelder Weg
Asmus-Jepsen-Weg
Asmus-Jepsen-Weg
Asmus-Jepsen-Weg
Altes Rathaus
Altes Rathaus
Altes Rathaus
AWO Integrationscenter
AWO Integrationscenter
AWO Integrationscenter
Bahnhof
Bahnhof
Bahnhof
NDR-Studio
NDR-Studio
NDR-Studio

ERZÄHLORT

AWO Integrationscenter

Schloßstraße 4, 24939 Flensburg

Fast 20000 Menschen mit Migrationshintergrund aus über 130 Nationen, inkl. etwa 700 Asylsuchende und rund 170 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, wohnten Ende 2015 in Flensburg.[1] Das AWO Integrations-Center ist eine der Institutionen, die sich für all diese (Neu)Flensburger einsetzt.

Seit den 1960er Jahren kamen vor allem griechische, jugoslawische und türkische Arbeitnehmer nach Flensburg und holten später ihre Familien nach. Der Anwerbestopp 1973 führte zu einer Verfestigung der Aufenthalte vieler „Gastarbeiter“ [2] und man erkannte die Notwendigkeit einer Unterstützung für die Neubürger. Der Fachdienst für Migration und Integration der Arbeiterwohlfahrt (AWO) wurde 1987 gegründet. Seit 1994 bestehen die Begegnungsstätte und Sozialdienst für MigrantInnen in der Schlossstraße 4. Neben Deutschkursen bietet das AWO IntegrationsCenter Räumlichkeiten zum Ausrichten von nationalen und multikulturellen Begegnungsfesten und organisiert Gesprächskreise sowie Info- und Diskussionsveranstaltungen. Es beherbergt Vereine der tunesischen, türkischen, griechischen und pakistanischen Gemeinde. Seit dem Eintreffen Tausender Flüchtlinge ab 2015 steht auch das AWO-IntegrationsCenter vor neuen Herausforderungen. So wurden unter anderem mit dem Offenen Kanal, Berufsschulen und dem Beratungszentrum gegen Rechtsextremismus Videos auf Deutsch, Arabisch, Tigrinyia, Persisch, Pashtu und Somali gedreht, die Geflüchtete über Hilfseinrichtungen in Flensburg informieren sollen[3]. Der seit 2010 bestehende „Runde Tisch für Integration“ unterstützt mit seiner Erfahrung. Der „Runde Tisch“, in dem neben AWO weitere bis zu 25 Institutionen vertreten sind, steht allen Menschen Flensburgs offen. In Arbeitsgruppen werden integrationsspezifische Themen diskutiert und Lösungen erarbeitet. Die Koordinierungsstelle der Stadt Flensburg bietet den „Newsletter Geflüchtete in Flensburg“ an.


[1] Stadt Flensburg (Hrsg.): Zusammenleben in Flensburg. Integrationskonzept für Menschen mit Migrationshintergrund 2016-2022. 2016, S. 6

[2] http://www.migazin.de/2013/11/26/steuerungsfehler-„anwerbestopp“-1973/#comment-157979, abgerufen am 6.8.18

[3] https://www.awo-sh.de/de/item/260-integrationscenter-flensburg.html, 18.5.18